Mit Ängsten, Erschöpfung und Veränderungen umgehen

Eine Krebserkrankung hinterlässt nicht nur körperliche Spuren. Auch nach Abschluss der Behandlung können Ängste vor Kontrolluntersuchungen, starke Erschöpfung oder Unsicherheiten bei der Rückkehr in Beruf und Alltag belasten. Manche Betroffene erleben, dass ihre frühere Leistungsfähigkeit nicht zurückkehrt oder sich ihr Blick auf das eigene Leben grundlegend verändert.

Hier setzt die psychoonkologische Gruppentherapie am Alexius/Josef Krankenhaus an. Gemeinsam mit Dr. Julia von Schreitter, Fachärztin für Psychosomatische Medizin, Psychotherapie und Psychoonkologie, beschäftigen sich die Teilnehmenden damit, wie sie mit den Folgen ihrer Erkrankung umgehen und wieder mehr Sicherheit im Alltag gewinnen können. Auch Fatigue, eine ausgeprägte körperliche und emotionale Erschöpfung, sowie Sorgen um die eigene Zukunft können Thema sein.

Dr. Julia von Schreitter

Gemeinsam neue Perspektiven entwickeln

Gruppentherapie im Alexius/Josef Krankenhaus

Ein wichtiger Bestandteil der Therapie ist der Austausch mit anderen Betroffenen. Auch wenn die Krankheitsgeschichten unterschiedlich sind, ähneln sich viele Erfahrungen. Der Körper funktioniert möglicherweise nicht mehr wie früher, vertraute Rollen verändern sich und die eigenen Kräfte müssen neu eingeteilt werden. In der Gruppe können Betroffene erleben, dass sie mit diesen Herausforderungen nicht allein sind, und gemeinsam Strategien für ihren Alltag entwickeln.

Die nächste psychoonkologische Gruppentherapie startet im Herbst in der Ambulanz für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Alexius/Josef Krankenhauses. Wer Interesse hat, kann sich unter 02131 5292 8720 für ein Vorgespräch anmelden.